Wie die Großen: Hitzige Debatte über Flächenfraß (PNP vom 17.03.2018) von Julia Berner


Dabei wird insgesamt 60 Oberstufen-Schülern in drei Kursen die freie Rede, das Argumentieren und der Einsatz von Körpersprache beigebracht. "Hierbei geht es nicht nur um das Bestehen der nächsten mündlichen Prüfung", so Kursleiter Stephan Wrana, "sondern auch um das Stehen zu seiner Meinung. Seine Position überzeugend zu vertreten ist ein wichtiger Beitrag zur Demokratie- und Pluralisierungsbildung", ist der Rhetoriklehrer überzeugt.

Zum Abschluss des Q12-Kurses durften die angehenden Abiturienten beweisen, was sie in den vergangenen beiden Jahren gelernt haben: Ihr Kursleiter Wrana hatte die ÖDP-Fraktionsvorsitzenden Anita Hofbauer (4.v.l.) im Passauer Kreistag in die Schule eingeladen, damit seine Schüler mit der Expertin über den Flächenfraß in Bayern diskutieren können. Anderthalb Stunden durften die Schüler mit ihr debattieren, bis sie sich am Ende der hitzigen Diskussion auf folgenden Kompromiss geeinigt hatten: Grünflächen in unserer Heimat und die Grundlagen für die heimische Landwirtschaft müssten erhalten werden. Tierzucht müsste mit Rücksicht auf das Tierwohl betrieben werden können.

Im Publikum saßen die Schüler der 9. Klasse, die heuer zum ersten Mal eine Debatte als mündliche Schulaufgabe abliefern müssen und einiges von den Rethorikschülern lernen konnten. "Die Debatte hat wirklich Spaß gemacht", freut sich die angehende Abiturientin Anna Feilhuber (5. v. l.), "ich bin mir auch sicher, dass ich meine rhetorischen Fähigkeiten nicht nur in der Schule, sondern auch darüber hinaus gut brauchen kann."


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aktualisiert: 30.10.2016