Rhetorik
am WDG
Abiturienten beim letzten Rhetorikseminar
„Du bist der König, du bist die Königin“ – diesen Satz haben die Schüler der Q13 des Wilhelm-Diess-Gymnasiums Pocking als Ermutigung von ihrem Referenten Helmut Göb inzwischen verinnerlicht. Die Abiturientinnen waren zum Abschlusskurs im Fach Rhetorik im Seminarzentrum Kloster Banz. Die beiden Referenten, Medienexperte und Rhetorikprofi Helmut Göb und Schauspieler und Rhetorikcoach Winfried Bürzle haben die Oberstufenschüler nach über zwei Jahren Profilfach Rhetorik den finalen Schliff für die Abiturreife verpasst. Klassische Übungen für Artikulation, Phonetik, Modulation und verschiedene Memotechniken, um die Kunst der freien Rede zu beherrschen, bis hin zur bildhaften Sprache mit fesselndem Storytelling standen auf dem Plan. Anfangs war Auffrischen und Erweitern der bisherigen gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse aus den vergangenen Semestern angesagt. Im zweiten Teil des dreitägigen Blockkurses stieg das Coaching auf ein Niveau, das die wissbegierigen Absolventen bisher noch nicht kannten: Die Referenten führten sie auf die professionelle Ebene von Journalisten und Pressesprechern, auf der überzeugendes und stringentes Argumentieren und Debattieren bei emotionalem Vortrag verlangt wurde. Einfach Sätze, klare Botschaften, optimale Kleidungswahl und gezielt eingesetzte Gestik und Mimik geben in Zukunft allen Sicherheit für weitere Auftritte in Prüfungen, vor Publikum oder vor der Kamera. Neben den anstrengenden Lerneinheiten von früh bis abends hielt das Kloster Freizeitangebote für alle Gelegenheiten vor. Ob Schwimmbad, Sauna ober „Bierstübla“, es wurde bis in die Nacht debattiert, Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und „Liang“ gespielt. Das letzte Rhetorikseminar unter der Leitung der beiden Lehrkräfte Lena Hutter und Stephan Wrana war eine Bereicherung für die angehenden Prüflinge. „Eine noch nie dagewesene Erfahrung“, stellte der 18-jährige Simon abschließend fest. Der Dank der Schüler richtete sich an die Referenten und Lehrkräfte, die Fähigkeiten erschlossen, die den Schülerinnen und Schülern auf verschiedenste Weise in ihrer künftigen Laufbahn von großem Nutzen sein werden, ob im Studium, im Berufsleben oder beim öffentlichen Auftritt im Heimatverein oder in politischen Ämtern. Kloster Banz bleibt ein unvergessliches Erlebnis.
Die Schülerinnen und Schüler lernen…
… Rhetorik als Disziplin kennen
… Nervosität zu beherrschen
… Prüfungssituationen zu bewältigen
… freie Rede für den Alltagsgebrauch
… sich durchsetzungsstark zu artikulieren
An ausgewählten realen und gesellschaftlich relevanten Themen werden die Prinzipien der Rhetorik geübt:
-
- Stil
- Wirkung
- Stimmmodulation
- Gestik
- Mimik
- Körpersprache
- Aufbau und Überzeugungskraft
Einen Kurzvortrag oder eine kurze Rede frei vor Publikum zu halten ist das Ziel dieses Rhetorikkurses.
Als Evaluationsmöglichkeiten stehen die persönliche Rückmeldung aller Kursteilnehmenden in vertrauter Umgebung und externe Personalcoaches des Medienzentrums im Kloster Banz zur Verfügung.
Filmanalyse und Selbstreflexion führen zu erfreulichen Ergebnissen.
Ein Auftritt vor Publikum, eine mündliche Prüfung oder eine Unterrichtspräsentation verlieren ihre Schrecken.
90% Kommunikation ist die Körpersprache – wir schulen genau diesen wichtigen Ansatz für Präsentation und mündlichen Erfolg!
Im Umfang von zwei Wochenstunden findet ein intensives Training im Seminarzentrum Kloster Banz unter professioneller Betreuung als Blockseminar statt. Dort wird in Echtsituation eines Fernseh- oder Tonstudios Körpersprache, Selbstdarstellung und Artikulation trainiert.
Die mündliche Klausur wird jeweils am Semesterende abgenommen. Im Umfang eines Statements oder einer Debatte wird in Prüfungsgruppen eine vollständige freie Rede und schlüssige Argumentation mit überzeugendem Auftritt geprüft.
Reden vor Publikum
Der Q13-Abschlusskurs mit Seminarleiter Stephan Wrana (rechts)
Teilnehmende am Rhetorikkurs sind überzeugt:
„Da hab ich was für’s Leben gelernt!“
„Ich habe viel über mein Auftreten erfahren!“
„Meine Prüfungsangst kann ich jetzt beherrschen.“
„Ich war immer supernervös – jetzt kann ich damit umgehen.“
„Endlich kann ich mich selbst einschätzen, wie ich vor Publikum wirke!“
