Weihnachtsstimmung in die Stadthalle gezaubert
Pockinger Gymnasiasten stellen ihr musikalisches Können beim Weihnachtskonzert eindrucksvoll unter Beweis
Das Wilhelm-Diess-Gymnasium hatte am Dienstagabend wieder zum traditionellen Weihnachtskonzert eingeladen und erfüllte die Pockinger Stadthalle mit weihnachtlichen Liedern und Melodien. Die verschiedenen Chöre, Gruppen und Ensembles der Schule begeisterten das zahlreich erschienene Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditionellen und modernen, besinnlichen und schwungvollen Stücken.
Schulleiter Stefan Stadler begrüßte alle Anwesenden, darunter Pfarrer Christian Thiel, MdL Christian Lindinger, die stellvertretende Landrätin und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Elternbeiratsvorsitzende Dr. Sandra Pulvermüller und die Vorsitzende des WDG-Fördervereins, Barbara Birner. Der Direktor würdigte das Engagement der am Konzert beteiligten Schülerinnen und Schüler und bedankte sich bei den Musiklehrkräften Bernhard Fußeder (Gesamtleitung), Alina Kunz, Miklós Lugosi und Lukas Huemer für die Organisation und Betreuung der einzelnen Gruppen sowie bei der Stadt Pocking für die stete Unterstützung bei den Konzerten und darüber hinaus.
Der musikalische Auftakt sowie ein Intermezzo im Mittelteil wurden von der Bläsergruppe unter der Leitung von Lukas Huemer gestaltet. Mit ihrem harmonischen Spiel der Weihnachtslieder „Tochter Zion“ und „O du Fröhliche“ sowie des englischen Klassikers „Deck the Halls“ setzte die Gruppe beeindruckende klangliche Akzente und sorgte schon anfangs für eine wunderbar weihnachtliche Stimmung, die den ganzen Abend über andauern sollte.
Währenddessen warteten die jüngsten Mitwirkenden bereits gespannt auf ihren großen Auftritt. Der Unterstufenchor hatte sich hinter den Bläsern aufgebaut und bezauberte unter anderem mit George Michaels Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ sowie dem ermutigenden „Read all about it“ das Publikum. Nachdem die anfängliche Nervosität verflogen war, erfüllten die jungen Stimmen, angeleitet von Bernhard Fußeder, die Stadthalle und wurden für ihren erfrischenden Auftritt mit ausgiebigem Beifall belohnt.
Im Anschluss brachte die Saxofongruppe um Miklós Lugosi ihre Instrumente wundervoll zum Klingen. Gemeinsam mit ihrem Lehrer präsentierten die Schülerinnen und Schüler den verspielten Marsch der Zinnsoldaten aus Tschaikowskys „Der Nussknacker“ und Felix Mendelssohns besinnliches „Hört der Engel große Freud“. Großen Anklang fand auch das schwungvolle, von der Klarinette begleitete „Jingle Bells“.
Genauso abwechslungsreich und musikalisch hochklassisch sollte es mit drei Gruppen unter der Leitung von Alina Kunz weitergehen. Gelungene Darbietungen von „Traditions of Christmas“, einer von Stephen Bulla arrangierten Verbindung traditioneller europäischer Weihnachtslieder, und Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“ ließen alle Instrumente des Orchesters zur Geltung kommen und trafen den Geschmack des Publikums. Die Schülerinnen und Schüler des Vokalensembles stellten ihre hohe gesangliche Qualität mit „Macht hoch die Tür“ und einem gefühlvollen „Dust in the Wind“ eindrucksvoll unter Beweis. Stimmlich glänzen konnte auch der Mittel- und Oberstufenchor, der mit dem Gospelklassiker „Oh Happy Day“ sowie „Almost there“ von Michael W. Smith Begeisterung auslöste und tosenden Applaus erntete.
Mit einer rockigen Interpretation von „Do they know it’s Christmas“ zog anschließend die Schülerband Wilhelm’s Whisper das Publikum in ihren Bann. Einen besinnlichen Kontrapunkt setzte der Lehrerchor unter der sicheren Führung von Georg Scholler mit dem ergreifend vorgetragenen „Advent is a Leuchten“ und dem festlichen „Adeste Fideles“. Besonders für die jüngeren Zuhörer war es eine Überraschung, ihre Lehrkräfte einmal in dieser ungewohnten musikalischen Rolle zu erleben.
Den letzten musikalischen Höhepunkt setzte die Bigband. Das aus Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften bestehende Ensemble präsentierte unter der mitreißenden Leitung von Bernhard Fußeder das weihnachtliche „Feliz Navidad“, Klassiker der Rock- und Popmusik, wie „Proud Mary“, und auch einen Hauch Jazz mit „Cool“ von Leonard Bernstein. Die Gruppe traf mit der Songauswahl und ihrer Spielfreude genau den Nerv des Publikums und wurde mit stürmischem Beifall bedacht.
Dem Weihnachtskonzert waren mehrere Probentage vorausgegangen, in denen die einzelnen Stücke einstudiert worden waren. Das Ergebnis konnte sich allemal sehen bzw. hören lassen, so die einhellige Meinung der Konzertbesucher, die die musikalischen Leistungen mit einem letzten langanhaltenden Applaus belohnten.
(PNP vom 18.12.2025)









